im Abasár:   Unterkunft - Sehenswürdigkeit

Die Siedlung mit 3226 Einwohnern hieß bis 1902 Sár, 1950 wurde sie mit Pálosvörösmart vereinigt und heißt seitdem Abasár. Die erste schriftliche Erwähnung in der Form Saar stammt aus 1261. Das Dorf liegt im westlichen Teil des Komitats am östlichen Fuß des Mátragebirges, 9 km von Gyöngyös. Am Ortsrand gilt die Fläche der Muren aus der Eiszeit auf dem Feld Tatármező als geografische Seltenheit. Am westlichen Rand befindet sich der Sankt Annen-Teich, der in einem vulkanischen Krater entstand. Die geschützte Pflanzen- und Tierwelt des Berges Sárhegy erstreckt sich bis hier. Das Röhricht und die seltenen Schmetterlinge sind bekannt. Die in Felsen gehauene Keller sind die Kellerreihe entlang sowie in den Gegenden Bolttető und Kővágó typisch. Den Haupterwerb bedeuten der Weinbau und seit Anfang der 1900-er Jahre der Anbau von Pfröpflingen. Die Kapellen des Hl. Johannes und der Hl. Anna wurden in den 1750-er Jahren erbaut. Über die barocke katholische Kirche gibt es eine schriftliche Erwähnung bereits aus 1696. Auf dem Kirchplatz ist die Statue von König Sámuel Aba ein Werk von Aran Till. Die völkerkundliche Sammlung des Heimatmuseums wurde in einem Lehmhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Auf der linken Seite der Hauptstraße in Richtung Markaz steht das Denkmal der ungeborenen Kinder, das 1991 zu Ehren von Johannes Paul II. aufgestellt wurde. Im ehemaligen Schloss Baldácsy funktioniert heute die Dorfbibliothek und der Seniorenclub. Im Juni 2004 wurden das Altersheim der Gemeinde und die integrierte soziale Einrichtung mit 80 Plätzen eröffnet. Im Mai 2002 wurde der Gedenkkeller des Königs Samuel aus dem Geschlecht Aba eingeweiht. Dieser Keller wurde dadurch berühmt, dass die Höhle, in der die Leiche von Aba Samuel verborgen wurde, in diesem unter Denkmalschutz stehenden Weinkeller zu finden ist.
In jedem Mai wird das Soldaten- und Trinkliedfestival veranstaltet, und am 20. August wird der Dorftag mit Drogenberatungsstelle und mit landesweit anerkannten Künstlern gehalten. Auf einem günstigen Platz ist ein baureifer Industriepark geplant, in den auf langer Sicht denkende mittlere und Großunternehmen erwartet werden.


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Sonntag, 19. November 2017. - 18:58:25