Dieses Komitat ist das am niedrigsten liegende Komitat des Landes. Hier wurde Gyula Juhász geboren, in seinen Gedichten kommt sehr oft diese Gegend vor: Er schreibt über das Leben in einer Großstadt und in Szeged, die Umgebung der Theiß und die sieben Stammführer aus der Vergangenheit auf der Pusztaszeri-Ebene.

Der Legende nach haben die Stämme bei Ópusztaszer die Unterkünfte verteilt - deswegen wurde der Historische Nationalpark hier ausgebaut. Das Museum verfügt über archäologische, historische, künstliche, wissenschaftliche und folkloristische Sammlungen, und es werden oft vergnügliche Programme veranstaltet. Im Gebiet des Parks wurde ein folkloristisches Freilichtmuseum herausgestaltet, wo die Gebrauchsgegenstände, die Werkzeuge und die Möbel deuten auf den Anfang der 1900-er Jahre hin.
Hier ist das monumentale Feszty-Rundgemälde über die Landnahme zu sehen. Wir können hier auch dem Grauvieh begegnen.

Der Komitatssitz ist Szeged, das älteste Denkmal ist der romanische Dömötör-Turm, die griechisch-orientalische serbische Kirche wurde im Barockstil gebaut, die Bilderwand wurde aber im Rokokostil fertiggestellt, deren Charakter ist spitzenartig und duftig. Der Reök-Palast wurde im Sezessionsstil nach Plänen von Ede Magyar erbaut.

Der Dom von Szeged ist das monumentalste Werk der kirchlichen Architektur im 20. Jh. Die Dekoration neben den zwei Eingängen hat eine symbolistische Bedeutung: Die Dekoration im Westen symbolisiert den Krieg, im Osten den Frieden. Die Rote Kathedrale ist ein bestimmtes Element der Stadt.

Die Szegeder Freiluftspiele sind das größte Theaterfestival des Landes. Es war schon 1926 eine Idee von Gyula Juhász, das erste Theaterstück wurde 1931 dargestellt. Seit dem wird es jedes Jahr veranstaltet. Der Kirchenhof ist mit Arkaden umgefasst, hat eine hervorragende Akustik, und die Karten verkaufen sich gut im Voraus.
Im Wildgarten von Szeged können wir die einheimischen und die ausländischen Tierarten bewundern. Wir sehen hier Mähnenwolf, Guanako, Flussschwein und Tapirs.

In Makó wird die weltberühmte Zwiebel nicht nur angebaut: Das Zwiebelhaus mit Zwiebelkuppeln wurde nach Plänen von Imre Makovecz erbaut, es funktioniert als Kulturzentrum.

In Csongrád, der Namenssiedlung des Komitats steht ein Gedenkort aus dem Mittelalter: Die Überreste des Ellés-Mönchsklosters am Ufer der Theiß. Sein Name stammt wahrscheinlich aus dem Namen Achilleus.
Auch eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist eine Statue von Tibor Borbás: Die Frauengestalt mit einer wellenförmigen Draperie zeigt sowohl die durch die Theiß verursachten Tragödien, als auch die Ruhe des Wassers.

im Komitat Csongrád:


Csongrád megye


Hungary - Csongrád county


Ungarn - Komitat Csongrád


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Freitag, 15. Dezember 2017. - 01:50:31