Die unberührte Natur, die grenzenlosen und romantischen Wälder von Göcsej und von Bakony, wo der Strauchdieb Jóska Sobri herumgeschweift ist, sowie die Flora und Fauna des Kleinbalatons ziehen immer mehr Touristen an. Das Festetics-Schloss erwartet mit mehreren Ausstellungen die Besucher: Im Barockschloss können wir das aristokratische Leben und Waffen aus verschiedenen Zeiten kennenlernen, die Windischgrätz-Trophäeausstellung besichtigen, sowie in der Wagenhalle und der Reitschule das einzige Kutschenmuseum des Landes besuchen.

Das wichtigste Bad der Thermalbäder des Komitats ist der Hévízi-See, welcher der größte Heilsee der Welt ist. In Mitteleuropa blühen nur hier im freien Felde die indischen Lotusblumen. In Hévíz ist eine Kapelle mit einer einfachen, trockenen mittelalterlichen Stimmung. Die katholische Kirche in Keszthely wurde in gotischem Stil gebaut, die Franziskanerkirche ist ein bedeutungsvolles Werk des Barock- und Rokokostiles. Im Park für Menschenrechte steht eine buddhistische Kirche, an deren Weihe auch der Dalai-Lama teilgenommen hat. In diesen Park werden die architektonischen Symbole der Nationen aufgebaut, deren Rechte angetastet wurden. Im Komitatssitz, in Zalaegerszeg befindet sich das Dorfmuseum von Göcsej, in dem wir die Volksarchitektur der Gegend kennenlernen. Hier ist auch der finnisch-ugrische folkloristische Park, in dem die Architektur und das Leben unserer Sprachverwandten dargestellt werden. Ein wunderbares Beispiel der Volksarchitektur ist der Glockenstuhl mit Rock und Holzschindel in Nemesnép. In Zalalövő zeigen die Vergangenheit die Grabsteine aus der Zeit der Römer, eine Rekonstruktion eines Hügelgrabes, sowie Teile eines Hauses mit Portikus. Auch ein Kuriosum ist die Sankt Adorján Basilika in Zalavár - nur die Überreste sind zu sehen -, weil diese um 852-853 gebaut wurde. Dieses Denkmal ist einzigartig, weil es damals in Mitteleuropa keine andere  so große Basilika gab. Das Georgikon Bauernhofmuseum in Keszthely stellt die Wirtschaft und das Knechtsleben dar. Das ungarische ölindustrielle Museum stellt die Denkmäler des einheimischen Ölgrubenbetriebs dar: Ein Bohrturm von 40 m, Dampfmaschinen und Schwinghebel sind zu sehen. In der Deák-Barockkurie in Kehidakustány wurde zu Ehren "des Weisen der Heimat" eine Gedenkstätte ausgebaut, in der durch zeitgetreue Gegenstände und Dokumenten das Leben und die Arbeit von Deák dargestellt werden. In Nagykanizsa steht ein berühmter Springbrunnen, der Türkische-Brunnen. Das Becken aus einem achteckigen türkischen Stein stammt aus der Burg von Kanizsa.

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Freitag, 24. März 2017. - 05:18:54