Die Donau und das Balaton umfassen diese Region, die Berge von Bakony überragen diese Gegend, die eine einheitliche Kultur hat, aber die Naturschätze vielfältig sind.

Von Westen begrenzt Budapest die Region, von Norden die Donau, die eine Siedlung durchschneidet: Die nördliche Seite von Komárom gehört zur Slowakei. An den beiden Ufern des Flusses stehen der Stadt entlang acht Festungen, von denen ist das schönste Werk der militärischen Architektur der Neuzeit die Gebäudegruppe der Monostori-Festung von 40 000 m2.

Wenn wir die Hauptstadt zurücklassen, können wir an der Donau entlag auf der ehemaligen Straßenlinie aus der Zeit der Römer fahren, oder Wassersport treiben. In Dunaújváros können wir mit einem Kajak fahren oder rudern, sowie an einem ruhigen Altarm angeln. Der Velence-See bietet den das Schwimmen und das Segelboot mögenden Leuten ein besonderes Erlebnis.

Im Norden gehört zu der Region der Gerecse-Berg, wo viele Vögel leben, oder der Vértes mit seinem Mikroklima, den Klammen, den Eichenwäldern.

Weiter nach Süden ist das flache Gebiet von Sárrét und Mezőföld durch Hügel nicht aufgeteilt. Das Zentrum von Sárrét ist Székesfehérvár, die ehemalige Krönungsstadt, die ihre wertvollen Gebäude bewahrt hat: Die Kathedrale, der Bischofspalast, sowie der Landapfel und die Blumenuhr ziehen die Besucher an.

Vom Balaton-Oberland bis zum Fuß des Bakony-Gebirges ist die Gegend mehr aufgeteilt: Die Berge von Bakony teilen das Gebiet auf, das sich dem Marcali-Becken und der Kleintiefebene anschließt. Im Bakony-Gebirge lebten die Leute von Tierzucht und Holzverarbeitung. Die steilen Klammen, Senken und Höhlen schützten vor den Türken die Gegend, und hier konnten sich die Strauchdiebe verstecken. Es ist kein Wunder, dass das Rittbergsystem von Csókakő bis Csesznek hier ausgebaut wurde. Im Frieden konnten in den an Hirschen reichen Wäldern die Adeligen jagen.

Nach der Herrschaft der Türken sind slowakische, schwäbische und reizische Siedler in der Region angekommen. Ihre Kultur hat mit der ungarischen fusioniert, hat das ergänzt und reicher gemacht. Es passiert oft, dass die Messe in der Barockkirche von Péliföldszentkereszt in mehreren Sprachen zelebriert wird. Dank der sich hier angesiedelten Leute hat auch die Industrie (die Porzellanfabrik in Herend oder die Glasfabrik in Ajka) sich entwickelt.

Auch das Kulturleben hat sich entwickelt: das Geisteszentrum wurde Veszprém und Pápa. Veszprém ist auch wegen seiner Burg und des Feuerturms berühmt. Wenn wir dort sind, sollen wir die Giselle- und die Sankt Georg-Kapelle besichtigen.

In der Region werden auch heute viele kulturelle Veranstaltungen organisiert: die Barocktage in Pápa, das Jazzfestival in Neszmély, die Burgspiele in Sümeg und die Beethoven-Konzerte in Martonvásár. Durch diese Programme können wir diese vielfarbige Region kennenlernen.

im Mittel-Transdanubien:


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Donnerstag, 17. August 2017. - 21:17:26