Stadt mit beinahe 20.000 Einwohnern am östlichen Fuß des Zempléngebirges, an der slowakischen Grenze. Der einstige Sitz des Komitats Zemplén liegt in einem berühmten Weinbaugebiet. Die Siedlung erhielt ihre Stadtprivilegien 1261 von König Stefan V. Im Gymnasium der Stadt war Lajos Kossuth von 1810 bis 1816 Schüler. Später begann er seine Laufbahn als Komitatsbeamter ebenda. Im Komitatsarchiv war der Dichter und Sprachpfleger Ferenc Kazinczy Archivar. Das barock-klassizistische Rathaus wurde 1758 erbaut. Die Piaristenkirche, früher Paulinerkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert Sie ist gotischen Ursprungs, wurde dennoch im Barockstil umgebaut. Neben der Kirche steht ein mittelalterlicher Turm und das Ordenshaus gotischen Ursprungs. Die römisch-katholische Kirche und die griechisch-katholische Kirche wurden in spätem Barock-, die reformierte Kirche im Zopfstil errichtet. Das Ferenc Kazinczy-Museum wurde im Gebäude des ehemaligen Kasino untergebracht. Schöne Ausflugsziele sind in Richtung Sátor-hegy, Szár-hegy sowie Magas-hegy (514 m), wo es im Winter ausgezeichnete Skilauf-, und Schlittenfahrtmöglichkeiten gibt. In der zweiten Augusthälfte erwarten die Besucher das internationale Volkstanzfestival sowie die niveauvollen Musik- und Kunstprogramme der Zempléner Kunsttage. 2002 wurde die neue touristische Attraktion der Region Zemplén, der Magashegyer-Sessellift übergeben. Er ist 1332 m lang und kann gleichzeitig von 198 Personen benutzt werden.


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Dienstag, 17. Oktober 2017. - 18:47:33