Obwohl wir in der Gegend von Südtransdanubien von Gebirgen bis Ebenen alles finden, ist das Typischste das mit Tälern aufgegliederten Kuppelgebirge.

In diesem Gebiet, das sich vom Balaton bis zur Drau ausbreitet, und durch die Donau und den Zalaapáti-Berg umschlossen ist, wechseln sich die Ebenen und das Tal der Donau, sowie das höchste Gebirge, das Mecsek und das Villányi-Gebirge, das sich aus der Gegend aushebt. Das milde, mittelländische Klima mit mehr Regen, als auf der Tiefebene, tut gut für die seltenen Pflanzen wie z. B. die Edelkastanie, die Feige und die Bauernrose von Bánát.

Der 150jährigen Herrschaft wurde in Mohács, am Ort der Schlacht von 1526, ein Denkmal gesetzt, und auch dem Standhalten in Szigetvár, das Miklós Zrínyi vor dem riesigen Heer geschützt. Nicht nur türkische Gebäude wie z. B. ein auf dem Hauptplatz in Pécs, sind bestehengeblieben, sondern auch andere Besonderheiten aus verschiedenen Zeiten: Die altchristliche Grabkammer, die zum Weltkulturerbe gehören.
Es lohnt sich das im besten Zustand bestehengebliebene Burgschloss des Landes in Siklós oder die serbische orthodoxe Klosterkirche in Grábóc zu besichtigen. Die Gebiete, die nach dem Vertreiben der Türken unbewohnt waren, sind im 18. Jh. durch Serbe und Deutsche bezogen worden, und diese Vielfarbigkeit der Nationen besteht auch heute noch. Die traditionellen Programme ziehen viele Besucher an:
Das Wichtigste ist im Februar der Karneval in Mohács, aber die Kirchenfeste und die traditionellen Festspiele machen das Leben der Region vielfarbig.

Es lohnt sich nach einem lustigen Karneval im Heilbad in Harkány zu baden, oder den Wein von Villány zu probieren. Oder nur einfach spazierenzugehen, einen Ausflug auf dem Hügel von Somogyország oder dem Zselic zu machen.

Die Region ist reich an Tieren, im Flutgebiet der Donau, in den Eichen- und Zaunbuchenwäldern leben viele Sorten von Vögeln und den Vierbeinern: Waldstroh, Reiher und Hirsch.
Der Duna-Dráva Nationalpark schützt die Tiere, dessen schönster Teil ist der Gemenci-Wald.
Früher haben in den Wäldern nicht nur Tiere, sondern auch Strauchdiebe und flüchtende arme Leute gelebt.

Wir denken auch heute an sie: Am Rand des Vitorági-Waldes steht der Grabstein des Betjaren Pali, wo man immer frische Blumen findet.
Aber die Dörfer, die sich hinter den Hügeln verstecken, haben auch andere "Schätze": z. B. der Pfarrer von Ibafa, oder die Siedlung Hőgyész bei Szekszárd - von hier wurde damals für den Hof der Bedarf an Hermelin befriedigt.Südtransdanubien ist nicht nur an Naturschätzen reich, sondern auch an historischen und geistigen Traditionen.

Janus Pannonius war Dichter und Diplomat, sowie im 15. Jh. Bischof von Pécs. Er hat die humanistische Renaissancekultur mitgebracht.Aber wir finden hier sehr viele Denkmäler, die mit den Türken in Zusammenhang stehen.

im Süd-Transdanubien:


Dél-Dunántúl


Hungary - Southern Transdanubia


Ungarn - Süd-Transdanubien


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Sonntag, 25. Juni 2017. - 12:26:43