Stadt mit 6934 Einwohnern nördlich vom Keszthelyer Gebirge. Sümeg und Umgebung waren seit vorgeschichtlichen Zeiten bewohnt. Davon zeugen Gräber aus der Bronzezeit, Steinäxten, sonstige Werkzeuge, Urnen sowie die Spuren einer Siedlung der späten Bronzezeit. Ende des 19. Jahrhunderts wurden ein Militärlager, römische Wohnhäuser und Reste einer dreischiffigen Kirche freigelegt. Die Burg, die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde, war 200 Jahre lang Bischofssitz. Der Bischofspalast vom Bischof Márton Padányi-Bíró wurde von 1748 bis 1755 im Barockstil gebaut. Die Franziskanerkirche und Kloster (1653) und die römisch-katholische Pfarrkirche (1757) wurden im Barockstil gebaut. Letztere sind mit den berühmten Fresken von Maulbertsch geschmückt. Die Friedhofskapelle ist spätbarock (1816), das Hofrichterhaus (Udvarbíró-ház) aus dem 17. Jahrhundert; das barocke Hertelendy-Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das Geburtshaus von Sándor Kisfaludy ist heute Gedenkmuseum, im örtlichen Friedhof findet man den Grab des Dichters und seiner Frau, Róza Szegedy. Eine seltsame Ausstellung zeigt die Sattel- und Pferdegeschirr-Geschichte. Naturschutzgebiet: Burghügel und Hügel Mogyorós-domb. Reiten, Radfahren, Angeln und Jagd, die Spaziergänge unter den Weinbergen um Sümeg erschließen unseren Besuchern eine wunderbare Landschaft. Unterkünfte befinden sich für alle Ansprüche, so Pensionen, für höhere Anforderungen das Hotel Kapitány in einer schönen Lage. Es gibt jedoch auch einen Campingplatz mit Bungalows. Wenn Sie örtliche Andenken mitnehmen wollen, empfehlen wir Ihnen die lokalen Spezialitäten: die Rot- und Weißweine von den Hügeln der Gegend, Honig aus den Imkereien von Sümeg oder typische Töpferwaren mit traditionellen Zierelementen.


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Mittwoch, 22. Februar 2017. - 23:05:15