Stadt mit 12.000 Einwohnern am südwestlichen Teil Ungarns, im Komitat Baranya, 30 km von der kroatischen Grenze. Die Kleinstadt ist reich an Denkmälern, und kann eine ruhige Erholung den Besuchern anbieten. Die legendäre Burg von Miklós Zrínyi kann auch noch heute besichtigt werden. Die Festung wurde von 1420 bis 1440 erbaut, später umgebaut, heute findet man hier die von den Türken gebaute Moschee Suleimans und die Ausstellung der Festungsgeschichte. Die Burg war im Jahre 1556 von den Türken eingenommen. Burgkapitän Miklós Zrínyi machte mit seinen Soldaten im Endgefahr einen Ausfall. Bis auf sieben in Gefangenschaft geratenen Soldaten fanden sie den Heldentod. Die Geschichte der Belagerung wurde vom Urenkel des Burgkapitäns in einem Epos verewigt. Die römisch-katholische Kirche der Stadt war ursprünglich die 1569 erbaute Moschee des Pascha Ali. 1788 wurde sie in eine Kirche umgebaut. Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist das von István Dorfmeister gemalte Fresko in der Kuppel. An der Grenze der Stadt gibt es eine Parkanlage, die die türkisch-ungarische Freundschaft symbolisiert: hier sind die Statuen von Suleiman und Miklós Zrínyi nebeneinander zu sehen.
Szigetvár erwartet die Erholung suchenden Gäste mit Ausstellungen, Konzerten und einem Thermalstrand mit ausgezeichnetem Thermalwasser im ganzen Jahr.


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Hungary - Szigetvár


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Sonntag, 19. November 2017. - 18:57:41