im Tét:   Reiseleistung

Die Siedlung mit 4136 Einwohnern ist von der Autobahn M1 bis Raab (Győr) zugänglich, dann weiter in südlicher Richtung auf der Straße 83. Zahlreiche archäologische Funde beweisen, dass Tét seit der Steinzeit ein bewohnter Ort war. Nach der Landnahme, im 11. Jahrhundert wurde ein Teil der Siedlung Besenyő-Thet genannt. Den Namen erhielt die Gemeinde vermutlich von den ersten Besitzern (Geschlecht Thet). Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Schenkungsbrief von Béla IV. aus dem Jahr 1269. In den Zeiten nach der Vertreibung der Türken (1697) entstand der älteste Stempel des Dorfes Tét. Im Jahre 1704 brannte der österreichische General Heister nach der Schlacht bei Koroncó das Dorf nieder. Das Wasser der Quelle in der ehemaligen Siedlung Besenyő-Tét heilt im Jahre 1715 die Kriegswunden des kaiserlichen Offiziers Keresztély Ailert aus. Alsbald beginnen die Pilgerfahrten, und die heutige Tétszentkút entsteht. Tét ist von 1771 bis 1950 Sitz des Bezirkes von Sokoróalja, geistiges und wirtschaftliches Zentrum der Gegend. Im 18. Jahrhundert ist sie neben Raab die Siedlung mit der größten Bevölkerungszahl im Komitat. Im Jahre 1778 zog die Familie Kisfaludy hierher, und mit ihnen der damals 6 Jahre alte Schriftsteller Sándor Kisfaludy. 10 Jahre später wurde sein nicht weniger berühmter Bruder, Károly Kisfaludy hier geboren. 1795/96 war Miklós Révai, später das Gründungsmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Magyar Tudományos Akadémia), Endre Pázmándi Horváth hier Pfarrer. Hier lebte der Grundbesizer József Téti Takács, ein Freund des Dichters Dániel Berzsenyi. Nach der Revolution und dem Freiheitskampf von 1848-49 beginnt eine bedeutende Entwicklung in der Siedlung: landwirtschaftlicher Verein, Industrieverband, Frauenverein werden gegründet, eine Sodafabrik und Dampfmühle werden gebaut. Tét erringt im Jahre 1908 den Rang der Großgemeinde, und seit dieser Zeit wird ihr Name ohne den Buchstaben "h" geschrieben. In den 70-er Jahren siedeln mehrere Großunternehmen von Raab (Lenszövő, Mezőgép, Elzett Werk) Zweigbetrieb, Tochtergesellschaft in der Großgemeinde an. Seit den 1990-er Jahren blieb wegen der Veränderungen der Besitzverhältnisse nur die Maschinenfabrik SOKOR tätig. Im Jahre 2001 wird Tét zur Stadt erhoben. Der zur Stadt gehörende Wallfahrtsort Tétszentkút ist bekannt.

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Freitag, 16. November 2018. - 09:01:39